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Governance und Verstetigung

Diese Seite beschreibt mögliche Modelle für die langfristige Governance und Verstetigung von p2d2. Sie ist ausdrücklich eine Perspektive, kein beschlossenes Ergebnis. Über konkrete Strukturen wird erst auf Basis der V1-Erprobung und der Erfahrungen mit Nutzerkommunen entschieden.

Status

Ausgangslage: Entscheidung nach der V1-Erprobung

Die Verstetigungsfrage ist bewusst nicht vorgezogen. Erst auf Basis von Erfahrungen mit Nutzerkommunen, dem CIVITAS/CORE-V1-AddOn und der kommunalen Betriebsrealität wird entschieden, welche Governance- und Betriebsformen für p2d2 langfristig tragfähig sind.

Die dafür nötigen Schritte sind in der PTF-Roadmap beschrieben:

  1. p2d2 verständlich und einladend machen.
  2. Kommunen und Multiplikatoren ansprechen.
  3. Pilot „Digitalisierung von Grabfluren“ konkretisieren.
  4. CIVITAS/CORE V1 als Erweiterungsplattform vorbereiten.
  5. Fortschritt, Gespräche und offene Entscheidungen fortlaufend dokumentieren.

Die Verstetigung ist kein kurzfristiges Lieferziel dieser Roadmap.

Mögliche Elemente (Perspektive)

Die folgenden Elemente werden als mögliche Bausteine diskutiert, sind aber nicht beschlossen:

Offene Governance

Entscheidungen und Entwicklungsrichtung sollen transparent und nachvollziehbar sein. Offene Governance bedeutet, dass Prozesse öffentlich dokumentiert sind und Beteiligung möglich ist – ohne dass damit bereits eine bestimmte Rechtsform festgelegt wäre.

Anwenderverein

Ein Verein könnte Kommunen, OpenStreetMap-Community und weitere Interessierte zusammenführen, um p2d2 gemeinsam zu tragen und weiterzuentwickeln. Ein Verein ist eine mögliche Form, keine zugesagte.

Professionelle Unterstützungsangebote (z. B. Beratungsgesellschaft)

Für Betrieb, Einführung und Support könnten professionelle Angebote notwendig werden, etwa in Form einer Beratungsgesellschaft oder vergleichbarer Dienstleistungsstrukturen. Auch dies ist eine Option, keine beschlossene Organisationsform.

Europäische Zusammenarbeit und mögliche Dachstruktur

Europa ist der mittelfristige Fokus der Strategie. Eine europäische Zusammenarbeit oder eine gemeinsame Dachstruktur wäre erst denkbar, wenn konkrete Partner und ein tragfähiger Bedarf bestehen. Sie ist ausdrücklich keine Zusage und kein kurzfristiges Ziel.

Entscheidungskriterien

Eine Entscheidung über Governance und Verstetigung sollte erst dann getroffen werden, wenn ausreichend Erkenntnisse vorliegen, unter anderem zu:

  • Nutzerkommunen: Wie viele und welche Kommunen beteiligen sich tatsächlich?
  • V1-AddOn: Wie bewährt sich die CIVITAS/CORE-V1-Integration im Praxiseinsatz?
  • Betriebsrealität: Welche Ressourcen, Kompetenzen und Finanzierungsmodelle sind für dauerhaften Betrieb nötig?
  • Gemeinschaft: Welche Rolle spielen OpenStreetMap-Community, Vereine und weitere Interessierte?

Was hier nicht behauptet wird

  • Es gibt keine beschlossene Vereinsgründung, Beratungsgesellschaft oder Dachstruktur.
  • Es gibt keine belastbaren Förderzusagen oder Finanzierungszusagen im Repository.
  • Es wird keine flächendeckende kommunale Einführung zugesagt.
  • Die globale Perspektive ist langfristig und setzt lokale Partner, Datenhoheit und tragfähigen Betrieb voraus; sie ist kein kurzfristiges Liefer- oder Förderversprechen.

Siehe dazu auch Europa und internationale Perspektive.

Offene Fragen

  • Welche Rechts- und Organisationsform ist für p2d2 langfristig geeignet?
  • Wer trägt Betrieb, Support und Weiterentwicklung in der Fläche?
  • Wie werden Kommunen und Community angemessen an Entscheidungen beteiligt?
  • Welche Rolle können öffentliche Förderung und europäische Programme spielen, ohne dass Abhängigkeiten entstehen?

Diese Fragen sind unter Entscheidungen und offene Fragen als offen erfasst.

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